European Association of Sinological Librarians
EASL

AGSB - July 1997



4. Treffen der Sinica-Bibliothekare 17.7. - 19.7.1997 (http://www.uni-tuebingen.de/sinologie/sino/bibtreff/material.htm)

Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Seminar für Sinologie und Koreanistik, Wilhelmstr. 133, 72074 Tübingen, Hermann Kogelschatz (Protokoll: Martin Woesler)

Institutsberichte | Die Staatsbibliotheken | Allegro et alia | Codierungsprobleme | Projektberichte | Internet | Diskussion | Adressen | Fotos

BERICHTE DER INSTITUTE

Selbstvorstellung, Ausstattung, Stand der elektronischen Erfassung der Bibliotheksbestände und laufende Projekte, besondere Anliegen

Berlin, StaBi, Referat China, Streffer: Siehe Referat.

Bochum, Bibliothekarin Kira Rohde-Liebenau: In Bochum werde Pinyin und Wade Giles eingegeben, es sei aber erst ein Computer vorhanden, auf dem mit AllegroC eingegeben werde und auf dem später mit RisingSun (Leimbiegler, Kanada) Chinesisch und Japanisch eingegeben werden solle. Karten könnten bisher aus technischen Gründen noch nicht ausgedruckt werden, dies sei aber geplant.

Leipzig: Der Großteil der sinologischen Literatur der Uni Leipzig befindet sich im Ostasiatischen Institut; es handelt sich aber nicht um eine Institutsbibliothek, sondern um eine Zweigstelle der Universitätsbibliothek. Die Aufnahme der Sinica erfolgt mit Allegro-C und ETen mit Pinyin. Die Übersetzung chinesischer Titel wurde vor einigen Monaten abgebrochen. Es sind bisher erst etwa 50% der Bestände erfaßt. Fachliteratur in europäischen Sprachen wird an den Südwestverbund gemeldet, Sinica nicht. Über Internet kann der OPAC der Uni Leipzig eingesehen werden, der aber ebenfalls keine Sinica nachweist. Das Institut wird erst in den nächsten Wochen ans Netz gehen; wir werden uns bemühen, dann auch die Sinicabestände verfügbar zu machen. Die Titelaufnahme geschieht durch studentische Hilfskräfte, vor allem aber durch eine Bibliothekarin, die auch für ein Großzahl anderer außereuropäischer Sprachen zuständig ist und die sich Grundkenntnisse des Chinesischen angeeignet hat und so die Computeraufnahme bewerkstelligen kann. Auch Sinica werden weitgehend streng nach RAK-WB bibliographiert mit nur geringen Abweichungen; so werden etwa Reihentitel bei ungezählten Reihen nicht aufgenommen.

Die Uni Leipzig erhielt dieses Jahr den überwiegenden Teil des Nachlaßes von Alfred Hoffmann (ca. 12000 Bände). Dieser lagert in einem Außenmagazin. Die Titelaufnahme wird wegen der knappen Personalausstattung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Kira Rohde-Liebenau (Bochum) bot daraufhin an, das in Bochum vorhandene Katalogduplikat (Karteikarten) der sinologischen Bestände bis 1969, das unter Betreuung von Rudolf Herzer erfaßt worden war, Leipzig zur Verfügung zu stellen.

München, Bayerische Staatsbibliothek (StaBi), Afons Dufey: Die StaBi sei seit einigen Wochen mit ihren allgemeinen Beständen (bis 1840 mit OPAC, zwischen 1953 - 1981 mit einem Zettelkatalog nach einer Methode aus Princeton, der mit einem Browser zu durchsuchen ist, seit 1982 mit OPAC) im Internet. Die Bestände seien auch auf CD erhältlich, die aber mehrere Tausend DM koste. Die ostasiatischen Bestände seien im lokalen CJK-System erschlossen, umfassen über 19.000 Einträge, seien zu 85 % direkt aus USA (RLIN) übernommen, 10 % in modifizierter Form, die Recherche über RLIN sei über INTERNET möglich, aber kostenpflichtig. Statt der bisherigen Standleitung sei die Stabi nun an das LeibnizRechenzentrum der Uni München angeschlossen. Die lange strittige Ansetzung chinesischer Namen gemäß RAK sei nun geklärt und werde derzeit an der BSB endgültig formuliert.

Münster, Monique Nagel-Angermann: Eine elektronische Erfassung der Bibliotheksdaten (wahrscheinlich ETen und Allegro) ist in Absprache und Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Münster geplant. Bisher liegt ein Zettelkatalog in Wade-Giles-Umschrift vor. Die bisherigen Zugangsmöglichkeiten zu Diensten des Universitätsrechenzentrums und dem WWW werden derzeit ausgebaut.

Geplant sei die elektronische Erfassung mit Allegro-C und ETen bzw. mit Allegro-W und TwinBridge ChinesePartner. Bisher sei nur ein Rechner am Netz des Rechenzentrums. Aufgrund der laufenden Wiederbesetzung des Lehrstuhls befinde sich das Institut im Umbruch. Eine Bibliothekarsstelle sei nicht vorhanden oder vorgesehen. Am Sinicum Bochum absolviere eine Institutsmitarbeiterin einen Sprachkurs für Bibliothekare. Eine Zusammenarbeit mit der UB sei geplant aber noch nicht geregelt.

Trier, Universitätsbibliothek (UB, http://www.ub.uni-trier.de:8080/bib/bib.htm), Werner Gerstenberger, Fachreferent für Sinologie und Japanologie (Homepage: http://www.ub.uni-trier.de:8080/bib/faecher/japsin/japsin-h.htm): Die UB Trier (eingleisiges Bibliothekssystem, also keine Trennung zwischen Zentralbibliothek und Instituts- und Seminarbibliotheken) sei Teilnehmerin am Katalogisierungsverbund der Hochschulbibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen (HBZ) (http://www.hbz-nrw.de/). Im HBZ werde nach RAK-WB katalogisiert (also Pinyin als chinesische Umschrift) und nach RSWK.verschlagwortet. Die UB Trier besitze etwa 20000 chinesischsprachige und 9000 japanischsprachige Titel. Andere Universitaetsbibliotheken mit nennenswerten ostasiatischsprachigen Bestaenden innerhalb dieses Verbundes seien die von Düsseldorf und Duisburg. Der HBZ-Verbundkatalog sei über das WWW zugänglich (http://www.hbz-nrw.de/hbz/komma.html) und biete auch die Möglichkeit der Schlagwortsuche. Ab

Mitte 1998 sei für das HBZ, den Bayerischen Bibliotheksverbund (BVB), das BibliotheksServiceZentrum

Baden-Württemberg (BSZ, hier ist auch Sachsen Verbundteilnehmer) und das Deutsche Bibliotheksinstitut (DBI) das Ablösesystem Horizon (auch Oliver genannt) (http://www.hbz-nrw.de/hbz/nsys/abloese.html) der Firma DYNIX vorgesehen. Folgende Funktionalitaeten seien geplant:

- Formal- und Sacherschliessung
- Retrieval (Dienst- und Benutzerrecherche)
- Katalogisierung
- Mailsystem
- OPAC
- Einbindung in das Internet
- Fernleihe und Dokumentenlieferung (FDL)
- Leitwegsteuerung
- Elektronisches Bibliotheksadressbuch
- FDL innerhalb einer Region FDL ueber eine Region hinaus
- Bestellungen aus anderen Leihverkehrsregionen
- Direktbestellung des Benutzers
- Gebührenverrechnung / Entgelte
- Verbundschnittstellen
- Protokolle (Z39.50)
- Statistik
- Volltext- und imagespeicherung

Wieweit hier die Eingabe ostasiatischer Schriften möglich sein werde, sei noch offen. Das in Oliver vorgesehene Datenformat MAB2 jedenfalls habe UNICODE nicht implementiert (ein Vorstoß in diese Richtung ist im "Antrag" unten enthalten).

Tübingen, Japanologie, Andreas Marcel Riechert: In der Tübinger Japanologie seien die Japonica-Bestände mit japanischen Zeichen auf Macintosh-Computern mit der japanischen Version des Programms FileMaker erschlossen. Der Bibliotheksaustausch mit Sukowa (Japan) bringe durch fehlende Standardisierung der Ansetzung persönlichen Interpretationsspielraum durch die verschiedenen häufig wechselnden japanischen Lektoren. Beispielsweise würde eine modifizierte Hepburn-Umschrift mit "shi" statt "si" verwendet. [Werner Gerstenberger wies darauf hin, daß für die japanische Umschrift die Wortbildungsregeln der National Library (NDL) (JAPAN/MARC kensakugo fuyo no tameno wakachigaki kijun) existierten, auf deren Prinzipien auch das Retrieval im japanischen Verbundkatalog NACSIS-Webcat (http://webcat.nacsis.ac.jp/webcat.html) und in der CD-ROM der NDL (J-BISC) basiere. Er plant deren Veröffentlichung unter http://www.ub.uni-trier.de:8080/bib/faecher/japsin/japsin-h.htm, stelle aber auf Anfrage gerne Kopien bereit.] Auch die Heidelberger Japanologie führe FileMaker ein. Vorhanden seien eine SUN-Workstation auf UNIX, Macintosh-Rechner und PCs. Ab 1998 sei eine Stelle *** frei. Bei der Bochumer Japanologie sei ein Minimaldatensatzformat zum Austausch in Arbeit.

Tübingen, Seminar für Sinologie, Thomas Gaiser: Heidelberg-ähnliche 30.000 Titel in Allegro (fast 5.000 rudimentär = Titel, Verfasser) nur Pinyin, viel Nacharbeit bei Übernahme von Daten aus Wien und München

Würzburg, Michael Leibold: Der Bestand solle nun mit chinesischen Zeichen ergänzt werden, vorgesehen sei die Eingabe von Wade Giles und Pinyin auf Allegro-C und ETen.

 

DIE STAATSBIBLIOTHEKEN

Streffer: Gute Aussichten: Der Internet-Zugang zu den CJK-Beständen der Staatsbibliothek Berlin

Es werde AllegroC und HuBo auf einem internen Netz verwendet. Seit 1991 habe es noch keinen Systemzusammenbruch gegeben. Vorhanden sei ein Intranet (Novell) mit weniger als 10 Plätzen. Verarbeitet würden bibliographische Angaben der Pekinger Nationalbibliothek im Format UNIMAG, dies sei leicht konvertierbar. Die Pekinger hielten sich an die Katalogisierungskriterien der IF von 1987. Insgesamt seien 400-500.000 Titel vorhanden, die jedoch noch von den Karten retrokonvertiert werden müßten. Die StaBi werte auch die chinesisch-marxistische Sachkatalogisierung aus. Die StaBi übernehme die Guobiao-Codierung, die Anzahl der darin nicht enthaltenen Zeichen bewege sich im Promille-Bereich. Die Guobiao-Codierung begünstige die Suche mit chinesischen Zeichen, da mit einem Kurzzeichen häufig mehrere sinnverwandte Langzeichen abgedeckt würden. Jedes nicht im Guobiao-Code vorhandene Zeichen werde indiziert, 50% der nicht enthaltenen Zeichen seien auch nicht im Big 5 Code erhalten. Die StaBi plane, Fremdleistungen von NACSIS und Diet* Library in Anspruch zu nehmen. Bisher sei kein Leserterminal vorhanden. Das Verfahren, die Titelkarten an 25 Abonenennten zu verschicken, sei umständlich und von Abonenntenseite nicht immer in vollem Umfang gewürdigt worden. Dieser Service solle baldmöglichst elektronisch laufen. Wenngleich die StaBi mit ihrem Sondersammelgebiet einen Veröffentlichungsauftrag habe, sei der Bestand bisher aus bibliotheksinternen Gründen noch nicht im Netz zugänglich gemacht. Vor zwei Jahren habe bereits die Möglichkeit bestanden, damals sei dies aber durch die Verordnung eines Filewalls bis heute verzögert worden. Der Pekinger Katalog könne aus rechtlichen Gründen auch nicht mit beschränktem Zugriff öffentlich zugänglich gemacht werden.

Kira Rohde-Liebenau: Vorschlag, daß ein Antrag an das Bibliotheksreferat der DFG gerichtet werde, daß die Bestände der StaBi Berlin im Netz zugänglich würden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

Alfons Dufey: Perspektiven und Strategien: Zur Mehrschriftlichkeit in den Verbundkatalogen

Die Bayerische Staatsbibliothek sei bereits mit ihren Beständen im Internet (siehe oben). Seit 1992 habe die StaBi einen RLIN-Anschluß, CJK sei jetzt auf jedem 486/Pentium abrufbang 20.000 RLIN-Einträge seien kostenpflichtig zugänglich, man müsse sich allerdings ein Konto geben lassen. Der Preis pro Grobsuche betrage 70 ¢. die sich anschließenden Feinsuchen gratis. Alfons Duiey gab ein Votum dafür ab, die Münchner CJK-Bestände zugänglich zu machen. Eine Lösung könne Windows NT darstellen. "Retrolink" digitalisiere Kartenbestände und gebe sie dann intellektuell in RLIN ein. 80.000 Karten sollten retrospektiv eingegeben werden, dies koste aber über 400.000 $ und sei damit sehr teuer. Jedoch würden Mittel bei der CCKF beantragt.

Alfons Dufey/Werner Gerstenberger: Vorbereitung der Formulierung eines Antrags, mindestens eine Person mit nichtlateinischen Schriftkenntnissen in den Verbünden zu haben. Der Antrag wurde vorbehaltich einer Änderung des Adressaten oder der Formulierung "Antrag" nach Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Abstimmung gebracht und wurde um 16:10 Uhr bei einer Enthaltung einstimmig angenommen:

"Antrag an das Bibliotheksreferat der DFG: Die Arbeitsgemeinschaft sinologischer Bibliothekare in Deutschland beantragt, in den Verbundsystemen, überregionalen Normdateien und Datenbanken die technischen und personellen Voraussetzungen für die mehrschriftliche Datenerfassung zu schaffen.

Begründung: Bisher können die Bestände in nichtlateinischer Schrift nicht den wissenschaftlichen Erfordernissen entsprechend überregional erfaßt und genutzt werden. Die Betreuung dieser Bestände obliegt einerseits den entsprechenden Sondersammelgebietsbibliotheken und andererseits den zahlreichen Instituts- und Seminarbibliotheken, die zumeist nicht die personellen und technischen Voraussetzungen haben, ihre Bestände elektronisch zu erschließen.

Was z.B. die Versorgung mit ostasiatischer Literatur anbelangt, so sind die entsprechenden Abteilungen der beiden Staatsbibliotheken in Berlin und München sehr daran interessiert, ihre Bestände in die künftigen Verbünde einzubringen. Die Berliner Bestände sind bisher noch gar nicht, die Münchner nur kostenpflichtig über RLIN im WWW nachgewiesen und stehen mithin nicht gfür ein ressourcensparendes shared cataloging zur Verfügung.

Ein erster Schritt wäre die Berücksichtigung von Spezialisten für Codierungssysteme nichtlateinischer Schriften bei der Rekrutierung von Personal in den Verbünden OLIVER und PICA sowie im DBI."

Streffer: Die Berliner StaBi werde ab 1998 keinem Verbund mehr angehören und keine gemeinschaftliche Datenbank mehr benutzen, sondern eine gemeinschaftliche Suchmaschine. Das neue System an der StaBi heiße PRIAMOS.

 

Katalogisierungsregeln und Ansetzung

Werner Gerstenberger: Die RAK seien "eingefroren" worden, da z.Zt. über deren internationale Angleichung (sprich: mehr oder weniger an die AACR 2 [Anglo-American Cataloging Rules]) diskutiert werde. Die Library of Congress habe einen erneuten Vorstoß in Richtung Pinyin unternommen, dem 84% der antwortenden amerikanischen Bibliotheken mit ostasiatischsprachigen Sammlungen zugestimmt hätten (vgl. Journal of East Asian Libraries 112 (June 1997) S. 39 - 50). (Die EASL war übrigens nicht unter den Organisationen, die die Library of Congress um Stellungnahme gebeten hatte).

Bedauerlich dabei sei aber, daß nach dem Vorbild der National Library of Australia die Silbe und nicht das Wort Transkriptionsbasis sein soll. Wortschreibung soll nur bei Personen-, geographischen und Körperschaftsnamen Anwendung finden (also Wang Shouren statt Wang Shou Ren oder Zhongguo statt Zhong Guo).

Thomas Hahn: DYNIX wolle mit MASS zusammenarbeiten, deren Eingabe sei jedoch nicht so benutzerfreundlich.

Hermann Kogelschatz: Daß RAK WB eine Einzeltitelaufnahme vorschreibe, sei nicht bedarfsgerecht: es seien noch nicht einmal in allen Fällen die Gesamttitel der congshus erfaßt.

 

ALLEGRO ET ALIA

Thomas Hahn: Bericht über den Allegro-Workshop vom 12. - 13. Mai d.J. in Heidelberg

Thomas Hahn stellte die Ebox als neues Kozept des Allegro-W mit ausgelagertem, frei definierbaren Editor vor.

Screenshot 1 von der Hauptaufnahme (rechts die Kategorienliste, links die Kategoreininhalte):

[ebox1.jpg]

Screenshot 2 von den Kategorieninhalten, angesprochen über den 'externen' Editor (edit-Funktion):

[ebox2.jpg]

Bisher war es immer ein eingebauter Editor. Mit der Ebox ist es nun ein externer Editor, den man selbst wählen und einbinden kann.

(Siehe auch Punkt: "Der CJK-Workshop in Heidelberg)

 

Thomas Gaiser: Allegro-C (DOS) im gemischten Netz unter Windows 3.11 und Windows 95: die Erfahrungen der Tübinger Sinologie

Die Tübinger Lösung sei Vorbild für kleinere Institute. 1992 hätten Dirk Meyer (seit April 1997 bei Adobe System Inc. in San José) und Thomas Gaiser an einem Vormittag die Konfiguration für Allegro erstellt, die auf der P.cfg basierte und ähnlich wie die Heidelberger aussah, nur Pinyin verwendete. Da nur eine Einmalzahlung für EDV aus Berufungsmitteln, aber kein EDV-Budget vorhanden war, ist die Zukunft in Frage gestellt. Bis Ende 95 wurde die Verkabelung in der Wilhelmstr. abgeschlossen. Über ISDN ging es dann mit einem TCP/IP-Anschluß ans Uni-Netz. Der Stack erlaube einen Zugang zum Internet. Zur Benutzung von AllegroC war aber ein Neubooten notwendig, da das lokale Allegro-Netz unter Personal Netware lief, das nicht zum Win 3.11 TCP/IP Stack kompatibel ist. Diese Lösung funktionierte zwar, sie sei noch umständlich gewesen. Er habe herausgefunden, daß Win 3.11 seine Netzwerkfunktionen auch unter DOS zur Verfügung stelle. Anfang 1997 habe er dann alle Rechner über diese Netzwerkfuntionen und TCP/IP an das Internet angeschlossen und das Netz sei weiterhin stabil geblieben. Der Ablauf sei nun folgender: Start von Win 95, Starten von DOS im Vollbildmodus, ETen, Cockpit, unter AllegroC im DOS-Modus arbeiten, per Tastendruck in Windows 95 wechseln. Selbst Copy- und Paste-Funktionen seien verwendbar. Vorteilhaft sei die Stabilität und die Möglichkeit im gemischten DOS-, Win 3.11-, Win 95- Netz arbeiten zu können, nachteilhaft die geringe Zahl der Abstufungen in den Zugangsberechtigungen. AllegroW sei bis Sept./Okt. 1997 in den Campuslizenzen erhältlich. Der Avanti Server sei bereits fertig erhältich.

 

Roland Winkler: Mit Avanti ins World Wide Web: Der Münchner Online-Katalog

Allgemeines zur Bibliothek und Computerausstattung: Novell-Netz mit 14-15 PCs, die Aufnahme durch 5-6 wissenschaftliche Hilfskräfte erfolge mit Allegro-C + Eten.

WWW-OPAC: Seit Frühjahr 1997 seien die 34.000 Einträge der Münchner Sinica-Bestände, darunter auch Zeitschriftenartikel und Congshu-Einzeltitel, über die WWW-Hompage abfragbar. Technisch sei dies über den Avanti-Server von Allegro und eine in HTML und Perl programmierte Abfrage-Maske realisiert worden. Durch die unterschiedliche Belegung der Sonderzeichen (Umlaute etc.) in ASCII und ANSI würden manche chinesische Zeichen falsch angezeigt, vor allem in den Kommentaren, weil hier häufig chinesische Zeichen in den Text eingefügt seien.

Im Moment könne nach Personennamen (Wade-Giles) und Titel- sowie Schlagwörtern gesucht werden (Schlagwörter auf Englisch). Die Titel könnten zusätzlich in Pinyin recherchiert werden, was sich

besonders dann anbiete, wenn man nach zusammengesetzten Worten suchen wolle.

Die Skripte zur Anbindung der Datenbank ans WWW würden demnächst zum Herunterladen bereitgestellt. Die gesamte Datenbank sei schon seit Ende August herunterladbar (von der OPAC-Seite aus).

Der Münchner Webserver sei bisher auf einem W95-Rechner mit dem Programm Website gelaufen. Da W95 jedoch keine stabile Platform sei, werde die homepage im September auf einen UNIX-Rechner verlagert. Ansonsten sei bei den Münchnern auch erfolgreich die Anbindung über WinNT getestet worden, wofür jedoch ein schneller Rechner (mind. Pentium 133 mit 32MB RAM) erforderlich sei, den sich das Institut im Moment nicht leisten könne. Daher werde sich auch die Adresse der homepage ändern. Sie habe bisher http://www.sin.fb12.uni-muenchen.de gelautet und werde ab Mitte September http://www.fak12.uni-muenchen.de/sin lauten.

 

Andreas Marcel Riechert: Alternative Lösung der Tübinger Japanologie: Filemaker pro Macintosh

Die Eingabe erfolge mit der japanischen Version von FileMaker, aber auch mit der deutschen und Japanese Language Kit könne man japanisch eingeben, hierbei tauchten jedoch andere Fehler auf. Die Bestände seien als Isoshare*** verwaltet und könnten von der Unix-Ebene mit Befehlen wie DIR aufgerufen werden. Nur die Festplatte des SUN-Servers werde benutzt. Alle Daten des Servers seien über ftp abrufbar. Zur Programmierung sei ein Pearl-Interpreter notwendig. FileMaker besitze eine Funtktion, die bei der Neueingabe überprüft, ob Inventarnummern schon vorhanden waren. Da diese Funktion zu aktivieren vergessen worden war, müssen jetzt die alten Bestände auf doppelte Inventarnummern durchgegangen werden. FileMaker Pro auf Macintosh ist auch mit Windowsnetzen kompatibel.*** Andreas Marcel Riechert stellte noch praktische Schritte zur Überprüfung der Zweibytefähigkeit eines Programmes vor. So müßten 1. und 2. Bytes innerhalb des SJIS-Codes eindeutig erkannt werden. Bei einer Suchfunktion von FileMaker gebe es allerdings noch Probleme. Die Tübinger seien bei der edv-Erfassung der Bestände Vorreiter, Force Demission sei zwar besser, aber zu teuer.

 

Hermann Kogelschatz: Elektronische Erschließung von chinesischen Quellensammlungen (congshu)

Stand der Dinge und Planung der weiteren Schritte: Tübingen möchte seine Bestände zur Verfügung stellen, die komplette Institutsdatenbank soll zum Runterladen bereitgestellt werden und alle sechs Monate auf den neuesten Stand gebracht werden. Auf diese Möglichkeit solle über die Sinolist informiert werden. Hermann Kogelschatz schlug vor, daß auch Münster in Zukunft und Heidelberg ihre Bestände zur Verfügung stellten. Ein erster Schritt wäre die unkontrollierte Übernahme, ein zweiter Schritt wäre dann die Feinkorrektur. Die 4000 Titel des Baibu congshu seien bereits einheitlich zugänglich. Es gebe schon viele congshus und Indices, z.B. über Tripitaka. Als Beispiel für die erfolgreiche Übernahme von Daten sei das Minguo congshu aus Heidelberg. Aus der Erfahrung eines Seminars könne Hermann Hermann Kogelschatz berichten, daß die Studenten mit congshus erst dann richtig arbeiteten, wenn diese erschlossen seien. Langfristiges Ziel sei die europaweite Fernleihe. Hermann Hermann Kogelschatz regte eine Fragebogenaktion an, in der der Bestand an congshus, die genaue Ausgabe und der Stand der Erfassung angegeben werden sollten. Bei einer Einigung auf ein Austauschformat könne man Titel strukturieren und Pinyin mit Bindestrichen versehen, damit alle Institute die Daten einfach umwandeln könnten. Hermann Kogelschatz verteilte eine Liste mit 125 erfaßten Reihentiteln (deren Einzeltitel bei späterer Erfassung 25.000 - 30.000 ausmachen würden). Eine kleinere Liste mit Einzeltiteln von congshu seien schon in Tübingen erfaßt. Werner Gerstenberger regte an, alle diese Listen im Netz zur Verfügung zu stellen. In einem kleinen Index seien die 100 congshus aufgefhrt, die im baibu congshu erfaßt seien. Jedes 1. Tao eines congshus enthalte ein Inhaltsverzeichnis für Einzelbände, wodurch die bibliograühische Erfassung nur auf die Taos verweisen brauche.

Die Adresse laute http://www.uni-tuebingen.de/sinologie/sino/biblio_d.htm. Unten auf der Seite sei ein Link "Download" zum Herunterladen des kompletten Bibliothekskatalogs zu finden.

 

Hermann Kogelschatz: Nutzung von Fremddaten bei der Katalogisierung

Organisation des Datenaustauschs, z.B. durch Bereitstellung von Bibliothekskatalogen im Internet zum Runterladen: Tübingen wolle seine Bestände zur Verfügung stellen.

 

Hermann Kogelschatz: Programmierer an die Front: Die Automatisierung des Einlesens von Pinyin und Wade-Giles

1. Bestehende Daten müßten ergänzt werden. Bis auf 2 Ausnahmen sei eine Umwandlung 1:1 von Pinyin zu Wade Giles möglich. Diese Umwandlung könne mit einem Script auf DOS- oder Windows-Ebene geschehen.

Roland Winkler und Christian Wittern boten sich an, eine solche Routine zusammen zu erarbeiten.

Martin Woesler: 2. Neueingegebene Daten, würden langfristig unter Windows eingegeben. Es wäre sinnvoll, die Daten schon bei der Eingabe automatisch um die richtigen Transkriptionen zu ergänzen. Dies könnte über ein Abfangen des Exports der Ausgabe in Kombination mit einer Pinyin/WadeGiles-Konkordanz etwa bei TwinBridge Chinese Partner erreicht werden.

 

Hermann Kogelschatz: Zur Diskussion gestellt: Einrichtung einer zentralen Datenbank für Zeitschriftenartikel aus der VR

Stichwort: Baokan ziliao suoyin. Das "Zhongwen baokan sheke ziliao suoyin shu jucui" ist laut Information von Thomas Hahn in den Indices für 1978-95 für US $ 1720 von Guoji shudian (CIBTC, China International Book Trading Corporation) erhältlich, deren Vertreter auch auf der nächsten EASL-Tagung kämen. Informationen dazu fänden sich in der Bibliographie chinarelevanter CD-ROMs Nr. 29 auf der Kieler EASL-Seite (Adresse: http://sun.sino.uni-heidelberg.de/sin/easl/easl.html).

Thomas Hahn: Das taiwanesische Pendant zu diesem Zeitschriftenindex sei auch über Internet zugänglich (Adresse an der National Central library: http:// read.ncl.edu.tw/english.htm).

 

 

CODIERUNGSPROBLEME

Wittern: Unicode rückt näher: Auf dem Wege zur praktischen Arbeit mit der universellen Codierung

Die auf Unicode basierende Software habe in diesem Jahr eine kritische Masse erreicht, mit der man arbeiten könne. Da kein Code vollständig sein könne, da neue Zeichen entstünden, müsse man sich von der Vorstellung freimachen, mit einem Code alle Zeichen erfassen zu können. Er sprach sich für eine Software-Lösung der in Unicode nicht erfaßten Varianten und der Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Zeichen aus. Da einige Kodierungspunkte von Unicode auf Wertebereiche zurückgreifen, die mit systeminternen Funktionen belegt sind, wird Unicode bisher noch nicht in reiner Form, sondern in Verpackungskodierungen UTF7 und 8 gefunden. Obwohl das Office97 Paket der Firma Microsoft intern bereits in einigen Programmen Unicode verwende, könnten derart verpackte Texte bisher noch nicht in Word 8 eingelesen werden. Die Verwendung als interne Codierung allein ist aber noch keine vollständige Implementation. Dazu gehört u.a. auch die Verwendung der Kodierung für die Schreibrichtung des Textes. Auch die Schreibrichtung der Texte solle später in Unicode erfaßt sein, wichtig etwa für bidirektionale Texte wie "ÔªÃÀÍò°Ù£±¡¤£²µ½´ï£Ç£Î£ÐÍå®éÄê½ñ".

Einige Zeichen, die in Big 5 doppelt vorhanden seien, seien im Unicode nur einfach aufgenommen. Notwendig sei bei Unicode eine Kennzeichnung der Quellsprache, da dieselben Zeichen mit denselben Codeadressen im Chinesischen und Japanischen häufig eine andere Schreibweise hätten. Besser als die Zuordnung von Varianten durch die Anordnung in festen Codetabellen seien Softwarelösungen. Auch Unicode sehe eine Erweiterung auf 4-Oktet-Basis vor. Christian Wittern stellte sein selbst entwickeltes CJK-Tool für Word vor, daß die Arbeit mit den mehr als 20000 chinesischen Schriftzeichen, die bislang in Unicode definiert sind, schon jetzt in Word (ab Version 8) ermöglicht: Es ermöglicht chinesische Pinyin-Direkteingabe, Import verschiedener Codes, Varianten- und Pinyin-Transkriptions-anzeige.

Andreas Marcel Riechert: An der Tokyo-Universität laufe ein Projekt zum Einscannen und codieren des Morohashi. Andreas Marcel Riechert wunderte sich, daß WWW.NAXIS nicht Unicode verwende, sondern einen 4-Byte-Code, dessen Kern Unicode sei. Auch RLIN verwende eine 3-Byte-Codierung.

Woesler: Alljährlich fänden Konferenzen zum Unicode statt, zuletzt im Mai 1997 in Mainz. Der aktuelle Stand der Berlegung der Codeadressen lasse sich im Internet unter (http://www.unicode.org) abrufen.

 

Martin Woesler: Emailen deutsch-chinesischer Mischtexte (http://home.t-online.de/home/martin.woesler/ email.htm)

Da nur 7-Bit-codierte Texte garantiert unverändert am Zielort ankämen, könnten Zeichen von Sprachen, die mehr als die mit 7 Bits zu codierenden Codeadressen (z.B. charset="US-ASCII", charset="JIS") benötigten (z.B. deutsche Sonderzeichen ä, ö, ü, ß etc. in 8-Bit-codiertem ANSI: charset="iso-8859-1") beim Emailen unerwünscht verändert werden. Dazu müsse man wissen, daß auch 7-Bit-codierte Texte als 8 Bit-Texte versendet werden, das 1. Bit jedoch immer 0/o sei. Den Codeadressen von Sonderzeichen (ä im Unicode 00e4, in ANSI 228, in ASCII 132) müsse bei der Decodierung die richtige Codeseite zugewiesen werden, sonst könne aus ä (Win 1252 Latin 1) * (Win 1251 Cyrillic Slavic), d (Win 1253 Greek),(Win 1255 Hebrew) oder (Win 1255 Arabic) werden. Früher seien Texte in 7-Bit Formaten codiert gewesen: Uuencode, BinHex, JIS/ISO-2022-jp, GB/HZ; heute setze sich mehr und mehr 8-Bit-Codierung durch. Der am weitesten verbreitete Codestandard MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) codiere den Textkörper und das Reference-Feld der email in "7-Bit quoted printable" und den Anhang, das Attachment in "8-Bit-Base64". CJK-Texten sollten also nach Möglichkeit als attachment geschickt werden. 8-Bit-codierte Texte (S-JIS, Big5, GB2312, EUC-KR etc.) könnten unterwegs ihr 1. der 8 Bits verlieren, wenn sie durch ein "Gateway" liefen, das das 1. Bit 'abstreife'. Bei einer Studie der Kombination der Mailer T-Online, Netscape Mail, Pegasus-Mail und Eudora mit den Chinesisch-Modulen AsianViewer, ChineseStar 2.5, ChinesePartner 4.0, NJWin, Union Way, RW 4.2+ for Win 95 und RW 4.3 for Internet habe sich herausgestellt, daß T-Online und Netscape Mail bei Codewechsel automatisch aktualisiert wurden, Pegasus und Eudora nicht in allen Fällen (nur mit CStar, NJWin, UWay und RW 4.2+). AsianViewer sei als einziges der untersuchten Chinesisch-Module in der Lage gewesen, Guobiao und Big-5 gleichzeitig darzustellen, in der Guobiao-Umgebung auch mit deutschen Sonderzeichen. Sonderzeichenkombinationen würden grundsätzlich falsch interpretiert. Für die Eingabe werde AsianBridge empfohlen (AsianViewer + Eingabemethoden). NJWin und UWay seien nicht in der Lage, Sonderzeichen darzustellen. Pegasus und RichWin zeigten während der Testreihe Instabilität. Nach der Auswahl des Mailers solle in der Voreinstellung (meist im Punkt "Voreinstellungen", "Einrichtung", "Preferences", "Optionen" o.ä.) sichergestellt werden, daß 8-Bit-Verarbeitung möglich ist, nicht etwa nur "Quoted Printable". Die beste der untersuchten Lösungen stelle AsianBridge mit Netscape Mail oder T-Online dar.

Lösung: Netscape - Mail und ChineseStar (AsianBridge)

Lösung: T-Online mit AsianBridge mit Guobiao incl. Umlauten (bei gleichzeitiger Darstellung von Big 5 dort excl. Umlaute)

Weitere Codierungsfragen

Von den Teilnehmern wurde erklärt: Grundlage für REAC bei RLIN sei der CCCII (Chinese Code for Information Interchange). Die Suchmaschine sei in der Lage, auch nach Varianten zu suchen. Problematisch bei REAC sei, daß Kurzzeichen nicht eindeutig zuzuordnen seien, da der CCCII nur Langzeichen enthalte.

Alfons Dufey: Der künftige spanische NACSIS-Verbund enthalte ähnlich wie die amerikanischen Systeme eine asymptotische Erweiterung der CJK-Codierung, aber auf 4-Octet-Basis, der Kernbestand sei Unicode.

Thomas Hahn: Das DYNIX-System werde Unicode evt. mit einer gemeinsamen Suchmaschine benutzen. Das neue Verbundsystem OLIVER werde Internet-Anbindung haben, Fremdleistungen von der Library of Congress in Anspruch nehmen, Volltexte anbieten und images. Eine Einbindung der ostasiatischen Daten sei nur eine Frage der Zeit.

 

PROJEKTBERICHTE

Friederike Bertelt: Bericht über das Projekt Sinological Serials in European Libraries (SSELP)

Grundlegendes Ziel des von der EACS initiierten SSELP ist es, eine Datenbank zum Nachweis von Periodika, und in Serien/Reihen erscheinende Publikationen, wie sie innerhalb Europas vorhanden sind, zu erstellen. Inhaltlich schliesst dies Publikationen sinologischen Inhalt in allen Sprachen, sowie chinesischsprachige Publikationen jeglichen Inhalts ein.

Nachdem in Wolffenbüttel schon über das Projekt berichtet wurde, wurde nunmehr der aktuelle Stand referiert. Frau Bertelt hat die Koordination des Projektes seit Januar 1997 von Frau Bénédicte Héraud übernommen.

SSELP verwendet als grundlegendes ErfassungsformatUNIMAC, mit ein paar kleineren Modifikationen, wie z.B der Aufnahme des Hauptsachtitels in Wade-Giles im für den Parallelen Sachtitel

vorgesehenen Feld. Die Hauptarbeit innerhalb des Projektes besteht in Import/Umwandlung und

Einmischung von Fremddaten, die in unterschiedlichster Form vorliegen. Nach Erstellen von Formatkonkordanz und Importfilter wird zuerst ein lokaler Probeimport durchgeführt, bei erfolgreichem Aufbau einer Allegro-Datenbank as den erhaltenen Fremddaten können diese dann in die SSELP-Datenbank eingemischt werden.

 

Beispiel: Aus dem Cambridge-Format

%%%% 00099321 h
BSL 34-1041
CLMK 26-38
TITL An hui shi da xue bao (zhe hui she hui ke
TIL xue ban.) (An hui shi da xue bao bian ji bu.)
LANG c
ISSU Nos 52-55, 77-
PLCE Wu-hu
DATE 1985-
IMPF N
NTE2 *X-ref. Journal of Anhui Normal University
ISSN 1001-2435
REG F
CLMK FB.44:02

wird nach Umwandlung in UNIMARC/Allegro-Daten:

001 $a00099321 h
101 $achi
200 $aAn hui shi da xue bao
$fZhe hui she hui ke xue ban
210 $aWu-hu ($c?)
510 $aJournal of Anhui Normal University
710 $azhe hui she hui ke xue ban
711 $Anhui shi da xue bao bian ji bu
9ea $aGB$bCUL$cCambridge Univ. Library
$dNos 52-55, 77- (1985-)$eFB.44:02

Es sei allerdings erkennbar, daß in der Kategorie 710, eigentlich für Körperschaften definiert, der Zusatz zum Hauptsachtitel erscheine. Dies liege an der Tatsache, das man über den Import nicht definieren könne, wo der Inhalt der ersten und der zweiten Klammer im Feld TITL hineingeschrieben werden soll, sondern eine Kompromisslösung gefunden weren muss, dass die eigentliche Körperschaftseintragung nicht verloren geht. Hier wird, ebenso wie in der Zusammenführung der Wort-Zeichen-Wort-Zeichen Zusammenführung in semantische Einheiten noch eine Menge redaktionelle Handarbeit zu leisten sein.Für den Import der EDOCS-Daten aus Berlin galt es, zuerst eine Sigelliste zu erstellen, da die letzte von 1992 stammt und nur 43 Institute umfasst. Inzwischen beinhaltet die Liste nach einer zweiten Aufarbeitung 529 Institute aus Deutschland. Die Aufschlüsselung der Sigel konnte zu 90% über die website des DBI erreicht werden, einige Sigel sind im Moment noch nicht aufgeschlüsselt (15 Stück). Die EDOCS-Daten konnten bereits als Allegro-Datenbank im UNIMARC-Format umgewandelt und mit der bereits bestehenden SSELP-Datenbank zusammengeführt werden, wobei z.B. die umfangreichen Körperschaftsansetzungen der ZDB gewissen ökonomischen Grundsätzen zum Opfer fielen (und noch fallen werden). Desweiteren gilt es noch einige technischen Probleme bei der Titel-Bestandsverknüpfung zu beseitigen, die Anzeige neu zu konfigurieren und ähnliches.Für updates bereits erhaltener Daten gilt, dass die bereits erstellten Importfilter für bestimmte Institute zunächst erhalten bleiben und jederzwit wieder benutzt werden können. Zur Zeit ist der Einstieg in die (nur) SSELP-Datenbank über die Adresse: http://sun.sino.uni-heidelberg.de/eacs/sselp.htm, bzw. TELNET: 147.142.222.48 möglich. Als Terminalemulation ist vt220 default, ansonsten muss über den Punkt 3 umgewählt werden (vt100). Einstieg direkt in den Index, die Leertaste öffnet einen Hilfebildschirm, über den man auch den Index wechseln kann. Suchworte werden einfach ohne spezielle Ansteuerung eingegeben, mit den normalen Cursortasten sind Auf- und Abbwegen möglich. Aufruf des gewählten Eintrags geschieht über <enter>, ebenso der Schritt zurück in den Index. Bestandsangaben sind dem Titelsatz im Moment noch direkt beigefügt, sollen aber in der nächsten Version abgehängt werden und extra aufrufbar sein. Ziel ist es, eine dynamische Datenbank zu erstellen, bei der die beteiligten Institute ihre Bestandsangaben selbsttätig über ein www-Interface bearbeiten oder ergänzen können.

Die Arbeitsgemeinschaft Sinologischer Bibliothekare unterstützt das Projekt und setzt sich mit einstimmigem Beschluss für dessen Weiterführung ein.

 

Stephan Peter Bumbacher: Projekt Kritische Editionen und Konkordanzen zu taoistischen Texten

Grundlage für das Forschungsprojekt, das sich mit religiösen Fragestellungen in China beschäftige, seien Texte. Die Forderung sei, die besten Texte zur Verfügung zu stellen, daoistische und buddhistische Texte seien aber selten kritisch, deshalb würden in diesem Projekt kritische Texte hergestellt. Texte seien auf 3 Arten zu gewinnen: 1. Durch Herunterladen aus dem Internet (In Taibei sind die 25 shi zugänglich, in Heidelberg eingeschränkt übers Netz, in Kyoto seien 10 daoistische Texte zugänglich ***). 2. Von modernen Drucken. Die Zeichen könnten elekrtonisch erfaßt werden, müßten aber von mindestens 3 Personen gegengelesen werden. 3. Holzdrucke wie das Daocang müßten per Hand abgeschrieben werden. Dabei habe Stephan Peter Bumbacher bei einem Test festgestellt, daß die Eingabe über den Gogopen von TwinBridge nur 70% der Pinyin-Eingabegeschwindigkeit erreiche.

 

Hermann Tessenow: Das Neijing-Projekt des Instituts für Geschichte der Medizin, München

Wie schon in C&C berichtet, wird am Institut für Geschichte der Medizin der Universität München Prof. Unschuld ein Projekt zur Übersetzungund analytischen Erschließung des Medizinklassikers Huangdi Neijing Suwen durchgeführt (Leitung: Paul U. Unschuld, weitere Beteiligte: Hermann Tessenow, Zheng Jinsheng, Rupprecht Mayer). Das Projekt stützt sich zu einem erheblichen Teil auf EDV: u.a. Erfassung der Originaltexte und der Sekundärliteratur-Bibliographie (mit Verschlagwortung) in DBase-Datenbanken, Programme zur Analyse des Textes, zur Erstellung einer Konkordanz und eines Glossars. Die von H. Tessenow durchgeführte Textanalyse ist bei diesem sehr heterogenen Werk besonders aufwendig: Im Suwen treten die verscheidensten Medizintraditionen und - Autoren auf, und zwar oft vermischt in denselben Textabschnitten; die Hauptaufgabe der Analyse bestand in der Trennung dieser verschiedenen Schichten. Eine Automatisierung der Analyse war aber bisher nur sehr begrenzt möglich (z.B. waren statistische Ansätze relativ unergiebig). Die innerhalb des Projekts verwendete und ständig weiterentwickelte EDV hatte vor allem die Funktion, die Analyse vorzubereiten (z.B. Suchen, Zählen, Markieren, Ausdrucken von Textteilen). Einige Beispiele für die Methodik der Schichtenanalyse wurden vorgelegt. Von den Teuilnehmern kam die Anregung, den Originaltext und andere Teile des Projekts im Netz zugänglich zu machen.

Übersicht:

1. Aufgabenstellungen:
A. Übersetzung des HDNJ-Suwen &raquo;Ê&micro;ÛÄÚ&frac34;&para;ËØÎÊ (einschließlich der Auswertung von Sekundärliteratur
B. Bibliographie der Sekundärliteratur
C. Analyse von Struktur, Stil, Inhalt des Suwen
D. Konkordanz
E. Glossar
2. Dafür entwickelte Software (DBASE III und FOXPRO 2):
2.1. Text-Datenbanken (DBASE III): HDNJ-Suwen ËØÎÊ; Suwen-Datei mit Markierung von Reimen und verschiedenen Stilschichten
2.2. Abgeleitete Datenbanken zu den Einzelzeichen, deren Häufigkeiten, etc. (Grundlagen für statistische Auswertung und Konkordanz)
2.3. Datenbanken zur Bibliographie (Zheng Jinsheng Ö&pound;&frac12;ðÉú)
2.4. Datenbanken zu den Reimgruppen der im Suwen enthaltenen Zeichen
2.5. Datenbanken zum Glossar (Grundlage ist die Suwen-Übersetzung)
2.6. Programme zur Auswertung dieser Datenbanken (Suchprogramme für Zeichen und Zeichenverbindungen, für das Auffinden relevater Reimstrukturen, für den Ausdrucken von Textteilen, Glossar,
Konkordanz und von statistischen Daten etc.)
3. Grundsätzliches zum Nutzen der EDV für das Projekt:
3.1. Eindeutiger Nutzen für die Aufgaben A, B, D, E
3.2. Für C (Analyse) bestand der Nutzen in der Vorbereitung der Analyse (Suchen, Zählen, Ausdrucken des Textes in verschiedenen Formen). Die Analyse selbst konnte beim vorliegenden Projekt nur sehr begrenzt automisiert werden (statistische Ansätze waren bisher relativ unergiebig).

 

Thomas Hahn/Christian Wittern: C&C, Workshops

C&C und der Workshop seien von Urs Widmer an Thomas Hahn und Christian Wittern übergeben worden. Für die nächste Ausgabe von C&C könnten die seit langem vorliegenden Beiträge überarbeitet und bis Ende September abgegeben werden. Danach werde das Konzept geändert. Geplant sei ein Heft pro Jahr und ein Workshop im Frühjahr 1998 in Münster anläßlich der nächsten Tagung der AG Deutscher Sinica-Bibliothekare.

 

Thomas Hahn: Der CJK-Workshop in Heidelberg

Am CJK-Workshop in Heidelberg habe u.a. der Chefentwickler und Mastermind von Allegro, Eversberg (TU Braunschweig) teilgenommen. Obwohl Codierungsfragen mittlerweile nur noch im Hintergrund vorhanden seien, liefen die Entwicklungen an den Instituten auseinander. Der Modellentwurf PrestoW enthalte noch keine Eingabeliste, er funktioniere auch auf Unix-Plattform im XL-Fenster. Eine Vorform-Realisierung sei die Opus-Datenbank. Im Register seien Personennamen enthalten. Weitere Entwicklungen seien der Avanti-Server und ClientW. Opus mache aus Dateien eine nach Extension, Versionsnr. und -stand indizierte Datenbak, aus der heraus auch Programme gestartet werden könnten. Opus greife auch auf PrestoG (eine grafische Version, als es noch kein Windows gab) zu. AllegroW in der Version von September 1996 habe bereits eine chinesische Eingabemöglichkeit. Ein neuer Datensatz sei bisher erst ohne Kategorisierungsabfrage einzugeben. Mehrere Datensätze seien gleichzeitig zu öffnen. Das Programm sei speicherintensiv, dezentrales Arbeiten sei möglich, anwenderfreundlich, da es ohne Allegro-Interface auskomme. Wenn die Datenbank woanders liege, müsse man sich in die Job-Sprache einarbeiten. Auf dem Workshop wurden Lösungsüberlegungen angestellt. Das Programm laufe auch auf UNIX-Ebene. Die Eingabeoberfläche für Jobs sei mit Funktionen wie und/oder, trunkiert, exakt oder nach Kategorien durchzuführen. Mit einer IP-Adresse sei auf jeden Allegro-Rechner zugreifbar. Neu sei eine Erfassungsmaske mit Kategorisierungsabfrage, die nur auf Windows 95 und Windows NT laufe. Er demonstrierte den Allegro-Editor "EBox" für die Datenerfassung anhand des A-Schemas. Die Abfrageliste sei konfigurierbar (so etwa eine die eigene bisher unter DOS verwendete statt der A). In Newsletter Nr. 47 werde einiges dazu stehen.

 

 

INTERNET

Werner Gerstenberger: Angebote für Sinologen im Internet: Wegweiser, Online Kataloge, Buchhändler, Datenbanken

Vorschlag, daß jeder seine Homepage nach individuellen Schwerpunkten gestaltet und ansonsten als zentrale Anlaufstellen die von Matthias Kaun betreute EASL-Homepage (http://sun.sino.uni-heidelberg.de/sin/easl/easl.html) und Hanno Lechers Internet Guide for China Studies (http://www.univie.ac.at/sinologie/netguide.htm) dienen.

 

Hermann Kogelschatz: Chinesische Volltextdatenbanken. Eine Bestandsaufnahme

1. Eine Liste mit Links werde auf der Homepage des Instituts zur Verfügung gestellt.

Unter der Adresse http://www.uni-tuebingen.de/sinologie/sino/bibtreff/material.htm sei eine Liste, seien Links zu folgenden Materialien zu finden:

- Chinesische Quellensammlungen (Congshu-Verzeichnis)
- Hilfsindex zum BBCS (Ausdruckmöglichkeit im Faltblatt-Format vorgesehen)
- Bookmarkliste nicht
- Referate, Abstracts etc. des Treffens dieses Protokolls

2. Bei den Volltexten sei eine Evaluierung der Textqualität notwendig.

 

Martin Woesler: Online Publishing: Praktische Schritte zur Veröffentlichung längerer deutsch-chinesischer Mischtexte im Internet [http://home.t-online.de/home/martin.woesler/publish.htm]

Das Ursprungsformat einer WinWord- oder WordPerfect-Datei könne im gewohnten Textverarbeiotungsprogramm vorbereitet werden, indem die Fußnoten mit Klammern versehen und in den Text geholt werden. Dazu könne man sich ein einfaches Makro schreiben (unter Winword 6: ***). Tabellen sollten als Grafiken eingebaut werden. Anschließend könne die Winword- oder WordPerfect-Datei in einem html-fähigem Editor, hier WinWord 97 geöffnet und als HTML-Datei abgespeichert werden. Achtung: Für Dateinamen sollten nur Kleinbuchstaben verwendet werden! Dieser Vorgang dauerte nur wenige Minuten. Grafiken und Querverweise mit Textmarken blieben dabei erhalten. Sinnvoll erschiene weiterhin, die Internet-Darstellung mit dem Editor von Netscape 3.2 anzusehen, die Schriftgrößen anzugleichen und die Hintergrundfarbe von grau auf weiß zu ändern. Anschließend könne die Datei zusammen mit den automatisch angelegten Auslagerungsdateien für Grafiken (image1.gif, image2.gif etc.) mit einem FTP-Programm wie T-Online Homepage-Administrator 1.0 auf den Server gespielt werden. Server stellten die Universitäten zur Verfügung und könnten auch beim Autor erfragt werden. Zur Kontrolle sollte man sich die Datei noch einmal im Netscape-Browser anschauen. Als Grundlage für die Auswahl des passenden CJK-Moduls für die Veröffentlichung von Mischtexten seien Testdateien mit folgenden Modulen im Internet veröffentlicht worden: ChinesePartner 4.0, AsianViewer, NJWin MultiLingual System, Union Way, ChineseStar 2.5, RW 4.2 for Win 95, RW 4.3 for Internet. Dabei war lediglich Chinese Partner 4.0 in der Lage, chinesische Zeichen, deutsche Umlaute und deutsche Sonderzeichenkombinationen sowohl in Winword 97 wie im Internet korrekt darzustellen. Wichtig: "Map as Text Font Type" solle aktiviert sein, da sonst Zeichen überlappen könnten. Chinese Star und RichWin waren nicht in der Lage, im Internet Sonderzeichenkombinationen darzustellen, AsianViewer, NJWin und UnionWay konnten dort noch nicht einmal Umlaute darstellen. Bei Online-Publishing im Internet gehen die Seitenzahlen verloren, erhalten bleiben aber Verweise auf Textmarken (z.B. "siehe S. 13") durch Hyperlinks (siehe S. *) und Grafiken (sie werden automatisch in gif-Format umgewandelt).

Darstellung eines deutsch-chinesischen Mischtextes mit Umlauten und Sonderzeichenkombinationen im Internet:

An mehreren Unis (u.a. Hamburg) werden derzeit die Veröffentlichung gemischtsprachlicher Abschlußarbeiten im Internet vorbereitet, der Wegfall der Veröffentlichungspflicht in gedruckter Form für Dissertationen werde diskutiert. In den USA gibt es bereits Regeln für die Veröffentlichung von Texten im Internet und das Zitieren daraus.

Thomas Hahn: Es sei bereits ein Modul zu non-book-materials entworfen, das auf dem Workshop diskutiert werde.

 

Hermann Kogelschatz: Chinesische Nachrichten in Text und Ton

Asian American Network: Adresse***

 

DISKUSSION

Strukturprobleme im Mittelbau

Hermann Kogelschatz: Anregung zum Informationsaustausch über die personelle Ausstattung der einzelenen Institutsbibliotheken und damit zusammenhängende Probleme, zu strategischen Überlegungen zur Verbesserung der Situation. Bibliothekare mit Sinologie-Kenntnissen sind in München zwei und in Köln mit Frau Metz vorhanden, sie sind aber bislang nicht in Sinica-Fachbibliotheken beschäftigt. Bisher werden qualifizierte Fachkräfte teils auf Sekretärinnenposten gesetzt.

 

Diskussionsrunde PG Automatisierung Pinyin-WG, PG Standardisierung des Austauschformats

Teilnehmer: Hermann Kogelschatz, Roland Winkler, Friederike Bertelt, Christian Wittern, Martin Woesler

Hermann Kogelschatz: Vorschlag, daß das Gremium eine Empfehlung zur Standardisierung der Datenaustauschformate an die Fachvertreterversammlung schickt, die es an die DFG weiterleiten könnte

Roland Winkler: Die Daten zwischen Heidelberg und München werden trotz des ähnlichen Datenformats bisher nur wenig ausgetauscht, da es meist aufwendiger sei, Daten der anderen Seite umzuarbeiten, als die Daten neu einzugeben.

 

Weitere Programmpunkte waren: Führung durchs Sinologische Institut, Führung durchs Japanologische Institut, Vorführung FileMaker Pro.

 

Allen Beitragenden sei für die Hilfe bei der Korrektur des Protokolls gedankt.

 

Anlage: Adressenliste (Datenschutz beachten!)

Name Institution Adresse Telefon, Fax, Email
Bertelt, Friederike SSEL-Projekt, Heidelberg Sandwingert 4,

69123 Heidelberg

06221-547764; bertelt@gw.sino.uni-heidelberg.de
Birk, Klaus Universität Leipzig, Sinologie Georg-Schwarz Str. 124, 04179 Leipzig 0341-4414756 priv.

0341-9737154 Institut

Email in spe

Bumbacher, Stephan-Peter Uni Tübingen, Sinologie

 

 

Seminar für Sinologie

Wilhelmstr. 133,

72074 Tübingen

07071/29-72709

stephan-peter.bumbacher @uni-tuebingen.de

Dufey, Alfons Bayer. Staatsbibliothek,

Ostasienabteilung

Ludwigstr. 16 089/28638-365
Gaiser, Thomas Uni Tübingen, Sinologie

 

Seminar für Sinologie

Wilhelmstr. 133,

72074 Tübingen

07071-29-72708

thomas.gaiser@uni-tuebingen.de

Gerstenberger, Werner UB Trier Bergstr. 18,

54313 Zemmer

0651/201-2445; gerstenbgr@ub.uni-trier.de
Gottheiner, Klaus UB Trier Eberlinweg 6,

69121 Heidelberg

06121-475681

 

Hahn, Thomas Uni Heidelberg, Sinologie Akademiestr. 4-8,

69117 Heidelberg

hahn@gw.sino.uni-heidelberg.de
Heindl, Hilde Uni München, Institut für Ostasienkunde Grillparzerstr. 49,

81675 München

089-2180-3674

Email über R. Winkler

Kogelschatz, Hermann Uni Tübingen, Sinologie Seminar für Sinologie Wilhelmstr. 133,

07072 Tübingen

07071-29-72702 Uni

07071-410839 priv.

07071-29-5733 Fax

kogel@uni-tuebingen.de

Leibold, Michael Uni Würzburg, Sinologie Am Hubland,

97074 Würzburg

0931/888 5569; michael.leibold@mail.

uni-wuerzburg.de

Müller, Martin Uni Tübingen, Sinologie Daimlerstr. 23,

72074 Tübingen

07071/83966

lektorat@uni-tuebingen.de

Nagel-Angermann, Monique Uni Münster (WWU), Institut für Sinologie und Ostasienkunde Schlaunstr.2,

48143 Münster

0251-8329901; nagelm@uni-muenster.de

 

Richter, Matthias Uni München, Institut für Ostasienkunde Farinellistr. 8,

80796 München

(privat)

089-30778166 priv.

089-2180-2349 Inst.

089-342666 Fax

RichterAM@lrz-muenchen.de

Riechert, Andreas Marcel Uni Tübingen, Japanologie Frankfurter Str. 14-93,

72760 Reutlingen

07121/61171

riechert@miyako.japanologie.kultur.uni-tuebingen.de

Ritter, Jürgen Uni Tübingen, Sinologie Seminar für Sinologie

Wilhelmstr. 133,

72074 Tübingen

07071/29-72704

juergen.ritter@uni-tuebingen.de

Rohde-Liebenau, Kira Uni Bochum, Ostasienwissenschaften Brandenburger Str. 11, 45770 Marl 0234/7006092
Soffel, Christian Uni München, Institut für Ostasienkunde Johann-Werner-Str. 17, 82131 Gauting Tel. 089-8502342

ucc02dk@sunmail.lrz-muenchen.de

Specht, Annette Uni Heidelberg, Sinologie Akademiestr. 4-8,

69117 Heidelberg

06221/547674 Tel

06221/547639 Fax

specht@gw.sino.uni-heidelberg.de

Streffer, J. Michael Staatsbibliothek, Berlin (SBB) SBB, Hs 2

Ostasienabteilung

Potsdamer Str. 33

10785 Berlin

030-2662448
Tessenow, Hermann Uni München, Inst. für Geschichte der Medizin Türkenstr. 80,

80799 München (privat)

089-2800833
Vogel, Hans Ulrich Uni Tübingen, Sinologie Seminar für Sinologie

Wilhelmstr. 133;

72074 Tübingen

07071-29-72701 direkt

07071-29-72711 Sekret.

hans-ulrich.vogel@uni-tuebingen.de

Winkler, Roland Uni München, Institut für Ostasienkunde Linkstr. 29,

80933 München

(privat)

089-3139310 priv.

089-2180-3674 Inst.

Roland.Winkler@lrz.uni-muenchen.de

Wittern, Christian Uni Göttingen, Sinologie Papendiek 16,

37073 Göttingen

0551-392299 Tel

0551-397048 Fax cwitter@gwdg.de;

Woesler, Martin Uni Bochum, Sinologie (privat) Spechtsweg 10, App. 003, 44801 Bochum 0234-978978-3 Tel.

0234-978978-5 Fax.

Martin.Woesler@ t-online.de

 


(1998)